Ausweg
Feuer, Tod und Verderben im Nahen Osten. Krieg in der Ukraine. Die Klimaziele kannst du vergessen.
Uns trifft es erst einmal direkt an Tankstellen. Erwartet wird ein Inflationsschub. Die Gehaltserhöhungen der Tarifabschlüsse sind verbraucht, bevor sie ausgerechnet und auf dem Konto ankommen. Für den Sozialstaat soll kein Geld mehr da sein.
Iran spricht von möglicher Komplizenschaft Deutschlands, weil die Regierung der USA die Nutzung der Air Base erlaubt. Ein Dritter Weltkrieg scheint nicht unmöglich zu sein.
Völkerrecht war wohl gestern. Zwar wird von Rechtsstaatlichkeit geredet, ohne Gerichtsverfahren ermorden sie Staatschefs, manchmal werden sie nur entführt. Mit anderen, die angeklagt sind, lässt man sich fotografieren, während Tod und Verderben über die Erde gebracht werden. Dabei werden die Menschen verachtet und die herrschende Klasse zeigt ihre Dekadenz, Zynismus und Selbstherrlichkeit in Form der Epstein-Akten.
Das Recht des Stärkeren triumphiert. Der Trump will Kuba nehmen, er tönt, könne machen, was er wolle. Unserer oberster Mann sitzt im Oval Office und lässt sich von ihm die Unterschenkel tätscheln. Gleichzeitig will er die Führung in Europa übernehmen.
Die Rechten feiern Siege. Der Rassismus ist hervorragend geeignet, damit man die im Dunkeln nicht sieht. Die Reichen aus dem Schussfeld der Kritik bringen, das ist deren Aufgabe.
Wir sind nicht nur mittendrin im Schlamassel. Jene, die das Sagen im Land haben, gehören mit zu den Verursachern. Mancher tanzt auf dem Vulkan.
Wird uns ein Ausweg gelingen? Vom Zuschauen sicher nicht. Es kommt darauf an, die Welt zu verändern. Das hat schon mal ein Mann aus Trier gesagt. Genau, der Karl Marx.
